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Energie für unsere Stadt.

Stadtwerke Hanau im Dialog über Nahwärmeversorgung

Nachdem in Folge der Stadtentwicklung die Energieversorgung von Innenstadt und Konversionsflächen im Focus standen, wollen die Stadtwerke Hanau zukünftig auch Nahwärmelösungen in den einzelnen Stadtteilen anbieten. Ein Pilot dafür könnte Alt-Kesselstadt sein. Hier besteht Interesse aus der Bürgerschaft, wie ein aktueller erster Gedankenaustausch mit einer Arbeitsgruppe aus dem Stadtteil-Entwicklungsprozess in der Weststadt zeigt. Ein nächster Schritt soll sein, durch Abfragen zu ergründen, welche Hauseigner sich dort vorstellen können, die eigene Heizungsanlage auf bisher in Alt-Kesselstadt nicht vorhandene gemeinsame Nahwärme umzustellen. Das ist meist der Fall, wenn veraltete Kessel ausgetauscht werden müssen.

 

Interesse in Alt-Kesselstadt

„Ab einer Größe von 20 Haushalten, so die Erfahrung der Stadtwerke, rechnet es sich ein solches Projekt für die Hauseigner und für uns“, sagte Geschäftsführer Steffen Maiwald bei der Informationsveranstaltung. „Fragen Sie doch schon mal Ihre Nachbarn in Alt-Kesselstadt, wer Interesse an einem Nahwärmeanschluss hat“, forderte Matthias Fernitz auf; er arbeitet bei den Stadtwerken als Bereichsleiter Dezentrale Energie.

Maiwald und Fernitz stellten die Vorteile von Nahwärme-Lösungen vor. Für einen Gebäudekomplex der Baugesellschaft Hanau in der Antoniterstraße übernähmen die Stadtwerke nicht nur den Bau und die dauerhafte Wartung der neuen Wärmeversorgung. Vielmehr könnten sie sich auch der Finanzierung und der Heizungsabrechnung annehmen. Und es sei bei dem Einsatz eines Blockheizkraftwerks auch die parallele Eigenerzeugung von Strom denkbar, der dem Kunden direkt anteilig gut geschrieben werde. Nahwärme habe gegenüber der Fernwärme den Vorteil, dass geringere Temperaturen in den Leitungen auch Heizverluste minimierten.    

Ihr Fernwärmenetz wollen die Stadtwerke derzeit nicht weiter ausbauen, sondern nur noch dort nachverdichten, wo diese Leitungen bereits vorhanden sind, wie beispielsweise in der Weststadt. Das hängt laut Maiwald vor allem damit zusammen, dass eine zuverlässige Versorgung durch das Kraftwerk Staudinger nicht mehr gegeben sei und die Kapazität eigener vorhandener Heizwerke wie in Wolfgang und Kesselstadt zu gering sei, um das dauerhaft auszugleichen.

„Die Stadtwerke sehen im Ausbau von Stadtteil-bezogenen Nahwärmenetzen eine strategische Herausforderung für die nahe Zukunft, insofern kommt uns das Interesse in Alt-Kesselstadt entgegen“, sagte Maiwald abschließend.   

 

 

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