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Energie für unsere Stadt.

Stadtwerke Hanau wollen 2018 rund vier Kilometer Wasserleitung bauen

Es ist keineswegs selbstverständlich, dass rund um die Uhr verlässlich Trinkwasser von höchster Qualität aus mehreren zehntausend Wasserhähnen in der Brüder-Grimm-Stadt fließt. Der Aufwand, der dahinter steckt, ist für die Stadtwerke Hanau als Versorger beachtlich. Sie haben von 2013 bis 2017 rund 11,4 Millionen Euro investiert, um ihre Trinkwasseranlagen instand zu halten sowie die Infrastruktur zu erneuern und auszubauen. Von 2018 bis 2022 gibt der städtische Versorger weitere etwa 15 Millionen Euro aus. „Diese Summe zeigt, wie wichtig es den Stadtwerken ist, die Versorgungssicherheit und -qualität in Hanau zu sichern und dafür auch künftig viel Geld auszugeben“, betont Geschäftsführer Steffen Maiwald.

 

Hanaus Weg zur Großstadt schlägt sich in Investitionen für die Wasser-Infrastruktur nieder

Bei den Stadtwerken fließt rund ein Fünftel des Jahresumsatzes in den Erhalt der Infrastruktur für die Wasserversorgung. Diese Investitionsquote liegt weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als drei Prozent.     

Einen großen Anteil der Investitionen, nämlich rund 50 Prozent, wendet der städtische Wasserversorger für das Rohrnetz auf. Es folgt der Aufwand  für die aufwändige Wassergewinnung und -aufbereitung sowie die Wasserspeicherung mit einem Anteil von 37 Prozent. – So wird die Qualität des Lebensmittels Nummer Eins mit jährlich mehr als 800 regelmäßigen Proben überwacht. – Die restlichen 13 Prozent verteilen sich weitgehend auf Zähler, Messgeräte und IT.

Maiwald nennt Zahlenbeispiele für die Bautätigkeit: In diesem Jahr sieht der Plan rund vier Kilometer Leitungsbau vor. Von zwölf dieser Baustellenden dienen acht dazu, Leitungen zu erneuern, und vier der erstmaligen Erschließung. Größtes Erschließungsprojekt ist mit allein 1,2 Kilometern Leitungslänge die ehemalige Triangle Housing im Pioneer-Park. Geschäftsführer Maiwald  ordnet diese Investition so ein: „Unser erster Beitrag zum Umbau dieses ehemaligen Militärgeländes verdeutlicht den Beitrag der Stadtwerke auf dem aktuellen Weg Hanaus zur Großstadt, der uns bei der Versorgung in den nächsten Jahren vor planerische Herausforderungen stellt.“ Erschlossen werden sollen auch weitere Neubaugebiete wie Mittelbuchen-Nordwest, Cardwell und an der Karl-Kirstein-Straße. Erneuert werden Rohre unter anderem in der Steinheimer Straße und in der Darmstädter Straße.

Wie stark sich die neuen Wohnbaugebiete in der Investitionsbilanz für die Wasserversorgung niederschlagen, ist auch daran abzulesen, dass im Jahr 2017 nur rund zwei Kilometer Leitungen erneuert wurden oder der Ersterschließung dienten. Dabei handelte es sich um 18 vergleichsweise kleine Baustellen mit höchstens 245 Metern neuen Rohren wie in der Schönbornstraße.
Im Jahr 2016 machte sich ebenfalls die starke Wohnbaukonjunktur bemerkbar. Bei insgesamt mehr als 3100 Meter verlegten Leitungen stachen drei Abschnitte im Argonner-Gebiet heraus mit allein zusammen 1268 Metern.

„Diese Beispiele zeigen, wie stark die Stadtwerke vom Bevölkerungswachstum Hanaus profitieren“, bilanziert Geschäftsführer Maiwald. Steigender Trinkwasserabsatz setze freilich auch höhere Investitionen voraus. So speiste der Kommunalversorger im vergangenen Jahr insgesamt etwa  5,7 Millionen Kubikmeter Trinkwasser ein. Zum Vergleich: 2016 gaben die Stadtwerke rund 5,5 Millionen Kubikmeter ins Hanauer Netz ab.

 

 

 

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