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Energie für unsere Stadt.

Projekte

Unsere nationalen und internationalen Klimaprojekte

Für alle CO2-Emissionen, die bei unseren Erdgas-Produkten entstehen, leisten wir einen Klimabeitrag in Form von Förderung nationaler und internationaler Klimaschutzprojekte.

Bei unseren Erdgas-Produkten investieren wir in zertifizierte Klimaschutzprojekte, sowohl in Deutschland als auch in Schwellen- und Entwicklungsländern unter Einbeziehung der dort lebenden Bevölkerung.

Nationale und internationale Klimaprojekte, die wir unterstützen

Projektfoto Aufforstung Deutschland Bild 3

EVA-Projekt: Waldschutz und Aufforstung in Deutschland

Der Klimawandel macht den Wäldern in Deutschland mit Dürre, Waldbränden und absterbenden Bäumen stark zu schaffen. Mit den Projekten erfolgen eine Aufforstung und ein Umbau heimischer Wälder zu Mischwäldern, die mit mindestens drei, möglichst vier Baumarten deutlich klimafester sind. 

Da die neu gepflanzten Bäume CO2 binden, können binnen 30 Jahren ca. 4.535 t CO2 aus der Atmosphäre entnommen werden. Dies entspricht im Durchschnitt einer CO2-Einsparung von ca. 215t pro Hektar Aufforstungsfläche. Dank des Wald-Klimastandards, der bei diesen natürlichen CO2-Senkungsprojekten zum Einsatz kommt, wird auch für Waldbesitzer kleiner Flächen ein ökonomischer Anreiz geschaffen, in klimaresiliente und zukunftsfähige Wälder zu investieren.

WALD-KLIMASTANDARD DER ECOSYSTEM VALUE ASSOCIATION (EVA)

Der Wald-Klimastandard ist der erste deutsche Qualitätsstandard, der speziell für Waldflächen in Deutschland entwickelt wurde. Er wurde im Jahr 2021 von der Ecosystem Value Association (EVA) ins Leben gerufen und von erfahrenen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Zertifizierung und Landnutzung entwickelt. EVA hat das Ziel, einen klimagerechten und zukunftsfähigen Wald in Deutschland zu kreieren. Die Anwendung des von EVA definierten Wald-Klimastandards wird durch staatlich akkreditierte Prüfgesellschaften wie den TÜV regelmäßig überprüft, ist wissenschaftlich fundiert und basiert auf den strengen Vorgaben des Klimaschutzsekretariats der Vereinten Nationen (UN).

Projektfoto Aufforstung Deutschland Bild 3

VCS-Projekt: Windenergie in Indien

Indien verzeichnet aufgrund seines Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung einen steigenden Energiebedarf. Historisch wurde ein großer Teil der Stromerzeugung durch fossile Energieträger, insbesondere Kohle, gedeckt. In den vergangenen Jahren hat das Land den Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt vorangetrieben und deren Anteil an der Energieversorgung ausgebaut.

Das unterstützte Projekt umfasst den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen in windreichen Regionen Indiens. Die Anlagen nutzen die Bewegungsenergie des Windes zur Erzeugung von Strom, der in das nationale Stromnetz eingespeist wird. Auf diese Weise trägt das Projekt zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen bei und unterstützt die Diversifizierung des indischen Energiemixes.

VERIFIED CARBON STANDARD (VCS) 

Der Verified Carbon Standard (VCS) ist ein international anerkannter Standard für die Entwicklung und Zertifizierung von Klimaschutzprojekten. Er wird von der Organisation Verra verwaltet. VCS-Projekte müssen die definierten Vorgaben des Standards erfüllen und werden von unabhängigen Prüfstellen validiert. Die daraus entstehenden Emissionsgutschriften werden nach den Vorgaben des Standards geprüft und dokumentiert. Diese gewährleisten unter anderem, dass die Projekte die Anforderungen an die Additionalität erfüllen. Die VER werden im öffentlichen Verra Registry stillgelegt. Weitere Informationen zum Verified Carbon Standard finden Sie auf der Website von Verra www.verra.org/programs/verified-carbon-standard.

Projektfoto Aufforstung Deutschland Bild 3

GS-Projekt: Windenergie in Nicaragua

Nicaragua verfügt über vielfältige natürliche Ressourcen für die Erzeugung erneuerbarer Energien. Hohe Sonneneinstrahlung, starke und kostante Winde sowie geothermische Ressourcen aus der vulkanisch geprägten Landschaft bieten viele Potenziale für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. In den vergangenen Jahren wurde der Ausbau erneuerbarer Energien im Land vorangetrieben, sodass diese einen bedeutenden Anteil an der Stromerzeugung einnehmen. 

Entlang der Pazifikküste und in der Nähe großer Seen, wie dem Nicaraguasee, bestehen günstige Bedingungen für die Nutzung von Windenergie. Das unterstützte Projekt trägt zur Erweiterung eines bestehenden Windparks durch die Installation zusätzlicher Windenergieanlagen bei. Die erzeugte elektrische Energie wird in das nationale Stromnetz eingespeist. Damit trägt das Projekt dazu bei, zusätzliche Kapazitäten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen bereitzustellen und den weiteren Ausbau in Nicaragua zu unterstützen.

GOLD STANDARD (GS) 

Der Gold Standard ist ein international anerkannter Standard für Klimaschutzprojekte. Er wird von der Gold Standard Foundation mit Sitz in der Schweiz entwickelt und verwaltet und wurde auf Initiative von internationalen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen gegründet. Gold Standard-zertifizierte Projekte und die daraus entstehenden Emissionsgutschriften, auch Voluntary Emission Reductions (VER) genannt, müssen festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen. Diese gewährleisten unter anderem, dass die Projekte die Anforderungen an die Additionalität erfüllen. Zusätzlich können die Projekte soziale, ökologische und wirtschaftliche Beiträge zur Erreichung von nachhaltigen Entwicklungszielen leisten. Die VER werden im öffentlichen GS Registry stillgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gold Standard Foundation www.goldstandard.org. 

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Kontakt

Katrin Lotz
Stabsstelle Projekte & Unternehmenskommunikation
katrin.lotz@stadtwerke-hanau.de